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Nationales Naturmonument Kluterthöhle Ennepetal

Dort, wo sich heute die Stadt Ennepetal befindet, brandete vor ca. 385 Millionen Jahren ein tropisches Meer an die Ufer des Kontinents. Im einzigen Nationalen Naturmonument des Ruhrgebiets spazieren, kriechen oder krabbeln die Besucher heute durch das am besten erhaltene versteinerte Korallenriff Europas und bestaunen dabei eine unglaubliche Fülle von versteinerten Riffbewohnern.

Neben Aktivität spielt auch das Thema Gesundheit eine Rolle. Zahlreiche Patienten mit Atemwegserkrankungen oder Allergien nutzen die Wirkung der staub- und allergenfreien Höhlenluft, um ihre Beschwerden zu lindern.

Kostenlose Parkplätze gibt es unter dem Haus Ennepetal. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg bis zur Kasse (Information/Haus Ennepetal) der Kluterthöhle.

Bitte beachten Sie, dass wir aktuell und bis auf Weiteres nicht alle Führungen anbieten können. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Rubrik Führungen. Zudem gelten zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen sowie der Besucherinnen und Besucher einige zusätzliche Regeln (z.B. Handdesinfektion, möglichst bargeldlose Zahlung, Dokumentation der Kontaktdaten, Tragen eines Mund-Nasen-Schutz für alle, Mindestabstand). 

Für alle Angebote der Kluterthöhle ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich. Für die öffentliche Führung "Erste Einfahrt" und Kuranwendungen nutzen Sie bitte ganz unkompliziert unseren Buchungskalender. Für exklusive Führungen und bei Fragen zur Buchung rufen Sie uns einfach unter 0 23 33 / 98 80 11 an.

Öffnungszeiten

Tourist Information/ Infozentrum des GeoPark Ruhrgebiet e.V./ Kasse Kluterthöhle
Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 16 Uhr

Samstag von 12.30 bis 17 Uhr

Sonn- und Feiertag von 10.30 bis 17 Uhr

Aktuell verkaufen wir keine Tickets, die auf externen Ticketportalen mit Sitzplatzwahl angeboten werden (Wuppertal live, Reservix etc.). Bei hohem Besucheraufkommen behalten wir uns vor einzelne Bereiche temporär zu schließen.

 

Telefonische Anfragen und Buchungen unter 0 23 33 / 98 80 11
montags bis donnerstags 8.30 bis 16.30 Uhr

freitags 8.30 bis 13.30 Uhr

 

Telefonische Terminvereinbarungen für Kuranwendungen unter 0 23 33 / 98 80 13
montags bis freitags 9.30 bis 16.30 Uhr 

Stellenausschreibung

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Daraufhin erfolgte im Mai 2017 eine ministerliche Rückmeldung Remmels, er habe die Bezirksregierung in Arnsberg mit der Prüfung des Antrags beauftragt. Das Ministerium zeigte sich beeindruckt von der engen Verzahnung zwischen dem Arbeitskreis Kluterthöhle, der Stadt und der Kluterthöhle & Freizeit GmbH. „Hier hat Ökonomie (Kluterthöhle & Freizeit GmbH und Stadt) und Ökologie (Arbeitskreis Kluterthöhle) hervorragend zusammengearbeitet“, resümierte Stefan Voigt, Vorsitzender des Arbeitskreis Kluterthöhle.

Es folgten arbeitsreiche und intensive Kontakte mit der Bezirksregierung, die jetzt in der Auslegung des Entwurfs der Schutzgebietsverordnung münden, in dem der Schutz des Naturdenkmals definiert ist.

Dabei hat jedermann das Recht, Bedenken, Anregungen oder Änderungen niederzulegen. Diese werden nach Ende der Auslegungsfrist gesammelt der Bezirksregierung zugeleitet. Anschließend folgt eine Prüfungs- und Abwägungsphase der eingereichten Vorschläge, bevor der Ausweisungsvorschlag an die aktuelle NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zur Weiterleitung an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geht. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt dann die entsprechende Ausweisungsurkunde für die Höhle aus.

Damit wäre die Kluterthöhle bundesweit nach den Ivenacker Eichen in Mecklenburg-Vorpommern und den Bruchhauser Steinen im Hochsauerlandkreis erst das dritte Nationale Naturmonument. Mit der Ausweisung als Nationales Naturmonument wird ein umfangreiches Monitoring zur Erhaltung und zur Verbesserung des Höhlenschutzes einhergehen“, so Florian Englert. Bislang besuchen rund 20.000 bis 30.000 Menschen jährlich die Kluterthöhle, Tendenz steigend. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass jährlich 40.000 Besucherinnen und Besucher in unsere Höhle kommen“ so Ennepetals Bürgermeisterin Imke Heymann; „damit sind wir noch weit entfernt von der empfohlenen Obergrenze von 50.000 Höhlengästen, damit das empfindliche Höhlenklima nicht beeinträchtigt wird. Die Höhle ist unser Alleinstellungsmerkmal und wir haben vor, unsere Stärken in Zukunft noch weiter zu stärken“.